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Big Data: Mangel an Experten und Know-how

Veröffentlicht in BI- und IT-Markt

  • BARCBARC Big Data Survey: Mangel an Experten und Know-how bleibt größte Hürde im Umgang mit Big Data.
  • Von Teradata gesponserte Umfrage des Analystenhauses prognostiziert starken Anstieg bei Investitionen in Big Data-Technologien.

Fehlendes technisches und analytisches Know-how ist das drängendste Problem in Bezug auf die Nutzung von Big Data.
Das ist ein Ergebnis des BARC Big Data Survey 2012/2013, der von Teradata (NYSE: TDC) gesponsert wurde.

Zwar planen die meisten Unternehmen Investitionen in Produkte und Lösungen zur Nutzung von Big Data, tiefergehende Erkenntnisse werden jedoch oft noch durch einen Mangel an Ressourcen und Know-how verhindert.

Teradata

Unter den Teilnehmern der Studie brachten 38 Prozent den Begriff Big Data mit Teradata und Teradata Aster in Verbindung. Damit zählt Teradata zu den bekanntesten Anbietern von Big Data Analytics.
BARC ist ein unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut für Unternehmenssoftware mit Sitz in Würzburg.

Der BARC Big Data Survey basiert auf einer Umfrage, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 unter Unternehmen in den größten europäischen Software-Märkten durchgeführt wurde, darunter Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Dazu befragte BARC mithilfe eines Online-Fragebogens 274 Entscheidungsträger aus der IT und anderen Fachbereichen in Unternehmen verschiedener Branchen und Größenordnungen.

Die Umfrage zeigt, dass sich Unternehmen des potentiellen Werts von Big Data durchaus bewusst sind, aber auch die Herausforderungen des Themas kennen. 72 Prozent der Befragten sahen es als wichtig an, die exponentiell wachsenden Datenmengen ihrer Unternehmen unter Kontrolle zu halten.

Die größten Treiber für Big Data sind in den Augen der Teilnehmer der Studie jedoch die neuen und besseren Möglichkeiten zur Datenanalyse, die Big Data-Technologien mit sich bringen (75 Prozent). Dabei haben zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) bereits den Mehrwert von sogenannten polystrukturierten Daten aus verschiedenen Quellen wie Sozialen Medien, Sensoren oder Weblogs erkannt.

Die Teilnehmer der Studie, die beim Thema Big Data keinen dringenden Handlungsbedarf sehen, sind mit sieben Prozent klar in der Minderheit.

Die Teilnehmer wurden des Weiteren danach befragt, welche Hersteller und Dienstleister sie mit Big Data in Verbindung bringen. Demnach liegt Teradata in Verbindung mit Teradata Aster beim Bekanntheitsgrad als Big Data-Anbieter mit 38 Prozent gleichauf mit Microsoft auf dem vierten Platz.

Der Umfrage zufolge haben in Europa ansässige Unternehmen nicht nur die größten Herausforderungen im Umgang mit Big Data identifiziert, sie sind auch bereit, umfangreiche Investitionen zu tätigen, um mit neuen Technologien tiefgehende Analysen durchzuführen. Die Teilnehmer der Studie gaben an, dass der größte Teil der Big Data-Budgets für Software ausgegeben wird, gefolgt von Hardware und Beratungsleistungen.

Interessanterweise sind die Firmen, die laut eigenen Angaben ihre Daten am effizientesten nutzen, nicht diejenigen mit den höchsten Ausgaben für Big Data-Technologien. Stattdessen planen die Unternehmen, die sich in Bezug auf ihre Datennutzung eher als Nachzügler einschätzen, in den drei oben genannten Bereichen überdurchschnittlich hohe Investitionen. Das könnte der Studie zufolge darauf hindeuten, dass sie sich ihres Handlungsbedarfs bewusst sind und in puncto Datennutzung zur Konkurrenz aufschließen wollen.

Unternehmen verlangen von Big Data-Lösungen nicht nur, ihre Daten verlässlich zu speichern und detailliert zu untersuchen, all das soll auch so schnell wie möglich geschehen. Heutzutage werden 27 Prozent der Daten eines Unternehmens für Reporting, Monitoring und Analysen einmal im Monat aktualisiert, bei 45 Prozent der Unternehmensdaten erfolgt die Aktualisierung täglich. Im Schnitt sind aber nur vier Prozent der Daten in beinahe-Echtzeit, also innerhalb von weniger als fünf Sekunden verfügbar. Der Studie zufolge besteht ein eindeutiger Trend hin zu Updates in kürzeren Zeitabständen. Zukünftig wollen die befragten Firmen durchschnittlich 17 Prozent ihrer Daten innerhalb von weniger als einer Minute integrieren. Dieser Wert liegt aktuell bei acht Prozent.

„Diese Umfrage zeigt, dass ungeachtet des aktuellen Hypes Big Data in vielen datengetriebenen Unternehmen heute bereits Realität ist“, sagte Andreas Geissler, Country Manager Deutschland & Geschäftsführer Teradata GmbH „Da das Konzept Big Data eine Vielzahl von Datenquellen, -formaten und –dimensionen umfasst, erscheint es folgerichtig, dass Lösungen wie die Unified Data Architecture (UDA) von Teradata stärker nachgefragt werden. Ein Trend, der sich in absehbarer Zukunft noch verstärken wird.“

Vor kurzem brachte Teradata seine UDA auf den Markt. Mit dieser einfachen Architektur erhalten Business-Analysten Zugriff auf die Plattformen Teradata, Teradata Aster und auf das Open Source-Framework Hadoop. So können erstmals alle Daten eines Unternehmens gemeinsam gespeichert und aufbereitet werden, um sie dann in kombinierter Form schnell und detailliert auszuwerten. (Quelle: BARC, Teradata)

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