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Hilfsorganisation Medair: Bessere Koordination von Flüchtlingshilfe dank Qlik Data Analytics

Veröffentlicht in Allgemein, BI- und IT-Markt, QlikView Discovery

Partnerschaft von Qlik und der NGO Medair ermöglicht besseren Dialog mit Partnern sowie optimierte Koordination und Entscheidungsfindung in Hilfsgebieten im Libanon

Medair, eine internationale humanitäre Nichtregierungs-Organisation (NGO), die auch in Deutschland vertreten ist, setzt zusammen mit dem Data-Analytics-Spezialisten Qlik auf datengetriebene Entscheidungsfindung bei der Koordination und Umsetzung von Flüchtlingshilfe im Libanon. Die christliche NGO verwendet die offene Analytics-Plattform von Qlik, um in einen besseren Dialog mit anderen Hilfsorganisationen zu treten, Entscheidungen bezüglich Hilfsprogrammen zu treffen, Projekte zu überwachen und zu beurteilen sowie die Leistung der eigenen Organisation zu verbessern. Die Partnerschaft mit Medair ist Teil des Qlik Corporate Responsibility-Programms, das NGOs Software und Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Daten erhalten auf diese Weise entscheidenden Einfluss auf das Lösen humanitärer Probleme.

„Die Analyse und Visualisierung von Daten kann Organisationen und Gemeinschaften grundlegend transformieren. Mit Qliks Engagement können Medair und andere Hilfsorganisationen humanitäre Herausforderungen im Libanon meistern. Ein überzeugendes Beispiel ist etwa die erfolgreiche Suche nach verstreuten Flüchtlings-Siedlungen im ganzen Land“, erläutert Robert Schmitz, Area Vice President Southern Europe und Russia bei Qlik. „Wir bei Qlik sind stolz darauf, mit Medair zusammenzuarbeiten. Mit unserer Expertise können wir sowohl bei der Kartierung helfen als auch das direkte Anpacken der Bedürfnisse vor Ort unterstützen – und so den Alltag der Betroffenen verbessern.“

Humanitäre Hilfe auch für entlegene Gebiete

Medair ist die leitende Organisation für die Erfassung und Verwaltung von Daten zu sämtlichen inoffiziellen Flüchtlingslagern im Libanon und führt dort alle drei Monate Umfragen durch. Das hilft dabei, grundlegende Informationen über die informellen Siedlungen zusammenzutragen und diese abzubilden. Auf dieser Basis wird dann ein einheitlicher Datensatz generiert, der dabei hilft, humanitäre Bedarfe auch für entlegene Ansiedlungen zu identifizieren und Unterstützung bereitzustellen.

„Das Kartierungsprojekt hat sich durch die besonderen Zustände im Libanon entwickelt. Es gab keine Adressen, die dokumentieren konnten, wo Flüchtlinge leben“, erklärt Steffen Horstmeier, Country Director von Medair im Libanon. „Oft bestehen solche Siedlungen nur vorübergehend, was die Koordination zwischen den Hilfsorganisationen zusätzlich erschwert. Um sicher zu stellen, dass bedürftige Siedlungen erreicht werden, mussten wir Referenzpunkte oder eine Adresse für Siedlungen mitten im Nirgendwo errichten. Dafür mussten wir Geo-Technologie und Datenanalyse verwenden – und hier kommt Qlik ins Spiel.“

99 Prozent der informellen Siedlungen identifiziert und kartiert

Alle Hilfsorganisationen, darunter auch das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR, das für die Koordination der humanitären Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien im Libanon zuständig ist, haben auf die Siedlungsdaten und -karten Zugriff. So können alle den selben Identifikationscode verwenden, was Reaktionszeiten von mehreren Wochen auf Tage verkürzt und Maßnahmen nachverfolgbar macht.

„Im Bekaa-Tal hat Medair 99 Prozent der informellen Siedlungen identifiziert und kartiert – egal, ob in der  Siedlung ein Zelt oder hunderte Zelte stehen. Diese Karten teilen wir mit den UN-Behörden, Spendern und anderen helfenden Organisationen, die in der Region arbeiten. Damit weiß jeder über bestehende Bedürfnisse Bescheid. Mit diesem Projekt geben wir Menschen eine Adresse, die ihr Zuhause verloren haben“, ergänzt Reine Hanna, Information Management Projektmanager bei Medair.

Optimale Transparenz – für Helfer vor Ort und Spender

Medair verwendet die Data-Analytics-Plattform von Qlik außerdem, um ein ganzheitliches Bild von den finanziellen Anforderungen, humanitären Bedarfen und personellen Ressourcen im Hilfsgebiet zu erzeugen. Daten aus dem Kartierungsprojekt fließen dabei in Dashboards ein, die spezifische Bedürfnisse gut erkennbar machen. Medair entwickelt daraufhin passende Programme, um aufkommenden Problemen proaktiv zu begegnen, Fortschritte besser einzuschätzen, mögliche Finanzierungslücken zu identifizieren und knappe Ressourcen noch effektiver einzusetzen. Durch die umfangreiche Verwendung der Qlik-Plattform kann Medair seine Effizienz bei den Maßnahmen im Bekaa-Tal nun deutlich steigern.

„Das Einbinden, die Analyse und die Visualisierung aller gesammelten Daten aus unterschiedlichen Quellen mithilfe von Qlik ermöglicht uns, neue Einsichten verständlich darzustellen und diese mit anderen internationalen Organisationen zu teilen“, sagt Steffen Horstmeier. „Die Koordination und die Effektivität aller in der Region Beschäftigten wird dadurch verbessert. Mit Qlik können wir auch unseren Spendern besser darlegen, dass wir effektiv Hilfe leisten.“

Die Partnerschaft von Qlik und Medair hat erst jüngst den den Corporate Engagement Award 2018 in der Kategorie „Innovativste Zusammenarbeit“ gewonnen. „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass wir unsere Branche durch datenbasierte Transformation deutlich verbessern können“, so Reine Hanna.

(Quelle: Qlik)

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