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Oracle erhöht die Produktivität von Entwicklern mit der neuesten Java-Version

Veröffentlicht in Allgemein, BI- und IT-Markt

Oracle JDK 12 enthält eine Vorschau von Switch Expressions sowie Verbesserungen bei der Garbage Collection und dem Class-Data-Sharing.

Oracle gibt die allgemeine Verfügbarkeit von Java SE 12 (JDK – Java Development Kit – 12) bekannt und setzt damit den sechsmonatigen Veröffentlichungsrhythmus fort. Unternehmen und Entwicklern soll auf diese Weise der schnellere Zugriff auf Verbesserungen der Programmiersprache ermöglicht werden.

Der Fokus der jetzt freigegebenen Version liegt auf der Steigerung der Entwicklerproduktivität, einschließlich einer Vorschau auf Switch Expressions und Abortable Mixed Collections für G1. Insgesamt erhöhen diese Verbesserungen die Leistung, Funktionalität und Sicherheit der Java-SE-Plattform-Implementierungen im Allgemeinen und des JDK im Besonderen.

Im September 2017 kündigte Oracle den Wechsel zu einem zeitbasierten Veröffentlichungs-Modell für Java SE mit einer Freigabe neuer Features im Sechs-Monats-Rhythmus. Es ist geplant, alle drei Jahre neue LTS-Releases (LTS – Long Term Support) zu veröffentlichen. Der Startpunkt hierfür war das Oracle JDK 11. Gemäß des Oracle-CPU-Plans erhält das Oracle JDK 12 mindestens zwei Updates, bevor es durch Oracle JDK 13 ersetzt wird, das im September 2019 erscheinen soll. Der halbjährliche Veröffentlichungsrhythmus ermöglicht es Oracle, neue JDK-Features schneller bereitzustellen, was die Akzeptanz und Nutzung durch Entwickler beschleunigen soll.

Ähnlich wie das JDK 10, das zwölf Erweiterungen zur Verfügung stellte, und das JDK 11 (siebzehn), bietet Oracle auch im JDK 12 Verbesserungen bei der Benutzerfreundlichkeit und der Steigerung der Entwickler-Produktivität an. Sie wurden durch die Implementierung folgender acht „JDK Enhanced Proposals“ (JEPs) realisiert:

  • JEP 189: Shenandoah: Ein Low-Pause-Time Garbage Collector (experimentell)
  • JEP 230: Microbenchmark Suite
  • JEP 325: Switch Expressions (Vorschau)
  • JEP 334: JVM Constants API
  • JEP 340: Ein AArch64-Port, nicht zwei.
  • JEP 341: Default CDS Archives
  • JEP 344: Abortable Mixed Collections für G1
  • JEP 346: Promptly Return Unused Committed Memory from G1

Die vollständige Liste der in JDK 12 eingeführten Features sind auf dieser Webseiteim Detail aufgelistet.

Um Entwicklern mehr Flexibilität zu geben, bietet Oracle weiterhin das Oracle Java SE-Abonnement als „pay-for-what-you-use“ Option an, das Kunden Zugang zur Java SE-Lizenz und Support ermöglicht.

Darüber hinaus hat Oracle bekannt gegeben, dass sich Spotify, der weltweit größte Musik-Streaming-Dienst, für das Java SE-Abonnement für alle seine Java-Anforderungen entschieden hat.

Das 2018 von Oracle eingeführte Java SE-Abonnement deckt alle Lizenz- und Support-Bedürfnisse von Java SE, einschließlich Security-Updates, und ergänzt die langjährigen und weiterhin kostenlosen Java SE-Releases für Entwickler und Unternehmen, die keinen kommerziellen Support oder Enterprise-Management-Tools benötigen.

„Die Java SE Plattform und jede neue Release sind das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen unzähligen engagierten Oracle-Mitarbeitern und Mitgliedern der globalen Java-Community über den OpenJDK- und Java-Community-Prozess“, sagt Georges Saab, VP der Java Platform Group bei Oracle. „Mit dem Rapid-Release-Prozess bringen wir Java gemeinsam schneller voran und machen die Java SE-Plattform wertvoller und zugänglicher für immer mehr Entwickler und Innovatoren wie Spotify.“ Die Entscheidung von Spotify für das Java SE Abonnementmodell sei der Beweis für den Erfolg der Zusammenarbeit zwischen Oracle und der Java-Community.

Mit über zwölf Millionen Entwicklern und mehr als 1 Milliarde Downloads pro Jahr ist Java die weltweit beliebteste Programmiersprache. Sie ist mit über 21 Milliarden Cloud-basierten Java-Virtual-Machines auch die erste Wahl von Cloud-Entwicklern.

(Quelle: Oracle)

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